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Re: [RSL] Klimawechsel



Lieber Felix,

Dein Vergleich mit den Auswirkungen des Rauchens ist noch viel zu
günstig zu Gunsten der Klimaapokalyptik.

Immerhin handelt es sich beim Rauchverbot (und anderen Maßnahmen zur
Einschränkung des Rauchens) um eine Reaktion auf beobachtete
unerwünschte Zustände (soundsoviele Menschen erkranken an bestimmten
Krebsarten, müssen leiden und frühzeitig sterben) während es unsicher
ist, ob und in welchem Ausmaß ein Klimawandel mit negativen
Auswirkungen überhaupt eintreten wird. Das ist so, als mache man sich
Gedanken darüber, wie man seine Frau wieder loswerden kann, bevor man
sie überhaupt kennen gelernt hat.

Bei dem behaupteten Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs handelt es
sich auch nicht nur um bloße Korrelationen. Spezifische, toxische und
karzinogene Eigenschaften von  Tabakrauch und seinen Bestandteilen
sind tatsächlich beobachtet worden. Diese Beobachtungen untermauern
die Hypothese vom kausalen Zusammenhang zwischen Rauchen und
Krebsentstehung zusätzlich. Dem Treibhauseffekt hingegen liegen ganz
unspezifische Eigenschaften zugrunde, die das ohnehin nur in Spuren in
der Luft enthaltene CO2 genauso hat wie Wasserdampf, Methan oder
Lachgas. Ob nun ein Anstieg des CO2-Gehaltes der Luft in der
Größenordnung von 0,01 % tatsächliche Auswirkungen auf das Klima hat,
oder nicht - der Anteil des Menschen am Treibhauseffekt beträgt
ohnehin nur 2 %, (Lt. Wikipedia.de - die Seite über "Treibhauseffekt",
auf die mich Reiner mit seiner Grafik über den Anstieg der
CO2-Konzentration verwiesen hat). Ob wir rauchen oder nicht, hängt
hingegen zu 100 % von uns selbst ab. Das Rauchverbot hat immerhin - im
Gegensatz zu "Kyoto & Co." (dass Bush sich weigert, solchen Mumpitz
mitzumachen, gehört zu den wenigen Dingen, die ich ihm noch zugute
halte) - rationale Hintergünde.

Herzlich,
Frank


--

Rudolf Steiner Liste
http://www.equisetum.de/rudolf-steiner/

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